Samstag, 28. Oktober 2017

Unsere Weihnachtskreuzfahrt mit der Mein Schiff 4
ab und bis Las Palmas - zu den Kanarischen Inseln,
nach Madeira und Marokko vom 17.12. bis 27.12.2017
Kabine 7189

Die Mein Schiff 4 an der Pier von Puerto del Rosario auf Fuerteventura - direkt vor der Stadt












































Name:  Mein Schiff 4      Baujahr (Taufe) : 05.06.2015 (Franziska van Almsick) in Kiel       Bauwerft : Meyer / Turku Oy    
Vermessung :  99.526 BRZ           Länge :  293,2 m           Breite :  35,8 m           Tiefgang :  8,1 m           Pax :  2.506

Schwesterschiffe (Neubauten) :  Mein Schiff 3 (2014),       Mein Schiff 5 (2016),      Mein Schiff 6 (2017)

Die Mein Schiff 1 (Galaxy) und Mein Schiff 2 (Mercury), werden 2018 und 2019 durch Neubauten  (111.500 BRZ)
unter gleichen Namen nacheinander ersetzt. Die "alten", ehemaligen Celebrity Schiffe, gehen dann als
TUI Explorer 1 und Explorer 2, an die englische TUI Tochter Thomson Cruises.


Unsere Route mit der Mein Schiff 4  -  ab Las Palmas Gran Canaria
Zu jeder Mein Schiff Kreuzfahrt, wird eine Seekarte mit der Route erstellt, künstlerisch bearbeitet und am Ende der Cruise verlost. Diese hier gezeigte Karte ist von mir einfach nur abfotografiert und mit FixFoto ausgerichtet worden.

Nach 2014 wurde es nun in 2017 unsere zweite Weihnachtskreuzfahrt, damals auf der gerade umgebauten MSC Armonia. Auch dieses Mal, hatten wir wieder einen langen Aufenthalt, allerdings nicht bis in die Mittagstunden des "Heiligen Abends". Insgesamt wurde es aber nach 1999, 2001 und 2014, unser vierter Funchal Aufenthalt. Gern erinnern wir uns an das beeindruckende Funchal, das gerade zu Weihnachten, seine besonderen Reize hat.  Eine Kanaren Kreuzfahrt ohne Madeira Aufenthalt, wäre für uns deshalb auch kaum vorstellbar.

Fotoalbum Funchal am 23. bis 24.12.2014
Fotoalbum weihnachtliche Motive in Funchal 2014


Reiseverlauf 


An- und Abreise  / Bahnverbindungen ab Hamburg – TUI Flug ab Düsseldorf.
Die Flüge ab / bis DUS waren quasi alternativlos, weil für diese Reise, Flüge ab / bis HAM durch TUI nicht mehr angeboten wurden. Da wir uns um die Transfers nicht gern kümmern wollten, hatten wir dieses Angebot trotz der ungünstigen Zeiten (vorbehaltlich etwaiger Änderungen) angenommen. 
Durch die Verunsicherung, ob die Zugverbindung auch tatsächlich fahrplanmäßig klappen würde, hatten wir uns vorsichtshalber, einiges an zeitlichen Reserven in unserem Reiseplan eingebaut. Insgesamt kamen wir somit auf ca. jeweils 15 Stunden An- und Abreisezeit.
Die Transfers sind unterschiedlich zu bewerten, weil der Transfer für den Rückflug, zumindest für uns, deutlich zügiger klappte.
Noch nie hatten wir eine so späte Ankunft, bei der kurz darauf, schon die Seenotrettungsübung (21:15 h) stattfand. Danach wurde das Restaurant Anckelmannplatz für diejenigen wieder geöffnet, die wie wir, kaum Gelegenheit hatten, noch vor der Übung zum Essen gehen zu können.
      
Die Flüge beinhalteten außer dem Freigepäck (20 kg + Handgepäck 6 kg) reineweg nichts. Die angegebenen Flugzeiten, wurden uns zunächst als vorläufig angekündigt. Daraus resultierend, hatten wir für den Hinflug in Düsseldorf, vorsichtshalber eine stornierbare Übernachtung eingeplant. 
Diese TUI Mittelstreckenflüge wurden dann aber doch gemäß Plan, allerdings wie Billig Flüge auf Kurzstrecke durchgeführt. Das hätten wir so,  nicht einmal annähernd angenommen. Mit der späten Ankunft und der der frühen Abreise, hatten wir Las Palmas / Gran Canaria auf beiden Transfers nur im Dunkeln erlebt. Das hätten wir uns anders gewünscht. 


Die Route mit Liegezeiten

Die Route war uns bis auf Lanzarote, Agadir und La Gomera, auch schon als Weihnachtskreuzfahrt von 2014 her bereits bekannt.  Hier wussten wir also, was uns erwartet. Die Route haben wir wieder  im Zusammenhang mit Weihnachten gesehen. Hauptsächlich darin, lag für uns die Motivation  diese Reise zu buchen. Die Liegezeiten boten genügend Zeit, für  zwei Halbtages- oder einem Ganztagsausflug. Nur von Gran Canaria hatten wir auch auf dieser Kreuzfahrt, nichts gesehen. Hier würde ich den Reedereien empfehlen, doch wenigstens einen halben Ausflugstag einzuplanen. 
Das Wetter war besser als vorausgesagt, teilweise aber, in Bereichen ohne direkte Sonneneinstrahlung, doch gefährlich kühl. 



Unsere Landgänge und  Ausflüge  (Landgänge sind für uns grundsätzlich unverzichtbar)


Puerto del Rosario / Fuerteventura  - Der gebuchte Vormittags-Ausflug mit halbstündiger Fahrzeit, nach Corralejo (Badeort) zum Preis von 25,00 € / Pers. - ohne Führung, wurde von uns auch ohne Interesse ans Baden,  als angenehm und lohnenswert empfunden.
Den Nachmittag nutzten wir zum Spaziergang durch die Hauptstadt von Fuerteventura.




Die schöneren und wohl größeren Strandbereiche, interessierten uns wenig, diese lagen außerhalb des Ortes

Corallejo - ist ein ehemaliges Fischerdorf und hatte uns mit seinem Hafen und dem kleinen  Altstadtbereich gut gefallen






































































Arrecife / Lanzarote  - war uns noch nicht bekannt. Wir nutzten den Vormittag um den Ort fußläufig etwas kennen lernen zu können und wurden angenehm überrascht. Neben Funchal und Santa Cruz zählt Arrecife, ab sofort zu unseren Lieblingsorten auf den Kanaren. Ein Ausflug wäre für uns aufgrund dessen, sogar entbehrlich. Für eine gute Ausnutzung des Tages, hatte aber alles zusammen genommen, doch recht gut gepasst.  









Auch wenn wir uns mit Puerto del Carmen nicht so richtig anfreunden konnten, waren wir aber doch froh,
dass wir uns dafür entschieden hatten, weil wir vielleicht sonst aus Bequemlichkeit, auf dem Schiff geblieben wären 







Die Mein Schiff 4 glitzert hier noch etwas in der Abendsonne - an der Pier von Arrecife

Agadir / Marokko - machte wegen der Entfernung einen Seetag erforderlich. Auf unseren Ausflug nach Tarroudant  zu einem Preis von 45,00 € / Pers.,  waren wir wegen unterschiedlicher Beurteilung auf den Reiseportalen, sehr gespannt. Immerhin, waren hier, für die ca. 90 km Fahrstrecke,  auch ca. 1,5 Std. Fahrzeit / Strecke erforderlich. Wir schließen uns der Meinung derer an, die diesen Ausflug für lohnenswert eingestuft hatten. 







Wir empfanden Taroudant als sehr interessant. Auch wenn die Stadt als touristischer Anziehungspunkt gilt,
hatten wir doch das Gefühl, etwas vom wahren Leben der Bewohner dort mitbekommen zu haben
















Einen zweiten Ausflug in den Stadt- und Strandbereich von Agadir war bewusst als Abendausflug angesetzt. Zunächst fuhren wir hoch zur Kasbah und genossen den schönen Ausblick in der Abenddämmerung, bis zum Sonnenuntergang.

Der zweite Teil dieses Ausflugs, führte uns in den Stadtbereich von Agadir, vornehmlich zur Strandpromenade - mit inkludierter Nutzung des Riesenrads. Hier machte sich die abendliche Kühle mehr als deutlich bemerkbar, in deren Folge, sich Ingrid leider eine schwere Erkältung zuzog.
Diesen Teil des Ausflugs, sehen wir aber nicht deshalb, gemeinsam als absolut entbehrlich an.



Blick von der Kasbah auf den Stadtbereich von Agadir





Insgesamt empfanden wir den Strandpromenadenbereich als zu dunkel, um hier noch brauchbare Fotos hinbekommen zu können. Insofern konnten wir diesen zweiten Teil des Abendausflugs, den wir vom Licht her als Nachtausflug ansahen, kaum etwas abgewinnen

Die relativ schwach ausgeleuchtete Strandpromenade mit dem Riesenrad


Funchal / Madeira  –  Unser Spaziergang / Fahrt mit der Cable Car 
Das Erlebnis Funchal zu Weihnachten hatten wir bereits 2014 genießen können. Klar, wurde es für uns wieder ein Highlight. Aufgrund Ingrids starker Erkältungserscheinungen, verzichteten wir allerdings auf das, was Weihnachten in Funchal so schön erscheinen lässt: der Abendspaziergang durch Funchal.  So nutzten wir leider nur den Vormittag ohne große Anstrengungen, mit Nutzung der Cable Car und dem angebotenen Shuttlebus von und bis zum Schiff. Trotz der Kürzung unserer ursprünglichen Aufenthaltes mit Spaziergängen, bleibt Funchal weiterhin unser beliebtestes Ziel, auch wenn Madeira, nicht zu den Kanaren gehört. 








Dadurch, dass wir (krankheitsbedingt) nur den Vormittag für den Rundgang in Funchal nutzen konnten, sind stimmungsvolle Bilder, wie wir sie im Jahr  2014 gemacht hatten, kaum vorhanden. Aber der Ausblick vom Schiff aus am Abend auf Funchal, war dafür - aufgrund einer guten Sicht - atemberaubend schön.










Santa Cruz / Teneriffa - Hier hatten  wir uns, wie auch schon zuletzt 2014, mit der Buslinie 102 ((Express) 7,50 € / Pers. zum Spaziergang ins gepflegte und zu dieser Zeit, nicht überlaufende Puerto de la Cruz aufgemacht. Wir genossen einen schönen, angenehmen  1. Weihnachtstag, mit eigener Zeiteinteilung, ohne jegliche Hektik, mit erstaunlich kurzen Wartezeiten an den Haltestellen von Santa Cruz und Puerto de la Cruz.  Die Entfernung vom Schiff bis zum Busbahnhof in Santa Cruz, bedeuteten für uns etwa je 30 Min. Fußweg. 

Ankunft in Santa Cruz auf Teneriffa



Puerto de la Cruz auf Teneriffa









San Sebastian / La Gomera  -  Unser Spaziergang in die Stadt und entlang der Promenade hatte nichts Großartiges,  aber wir freuen uns auch immer auf solche Landgänge, die wir ohne jeglichen Aufwand, also rein fußläuferisch gestalten können, auch wenn diese vielleicht nur zwei bis drei Stunden des Tages ausmachen. 













Unsere Eindrücke von der Mein Schiff 4

Da wir die in fast allen Bereichen baugleiche  Mein Schiff 3 im Sept. 2017  kennen gelernt hatten, wussten wir diesbezüglich was uns erwarten würde. Auch unsere Balkonkabine 7189 war mit der im Sept. identisch. Eine Detailbeschreibung, bzw. eine Beurteilung einzelner Bereiche werde ich hier nicht vornehmen. Allemal aber, hatte uns die Mein Schiff 4 ingesamt gut gefallen. Sie wurde dezent weihnachtlich hergerichtet. Mit einigen meiner Fotos hoffe ich, unsere Eindrücke etwas widerspiegeln zu können. 


Einer der wenigen, aber allemal begehrten Zweiertische, hier im Atlantik Mediterran
Sehr ansprechende Weihnachtsdekoration in den Atlantik Restaurants


Ein geänderter Bereich auf der Mein Schiff 4, gegenüber der Mein Schiff 3



Die Einkaufspassagen auf  Deck 4 und 5 finden verdiente Beachtung

Zum Surf & Turf Steakhouse gehört auch ein Außenbereich

Teilansicht der Diamant Bar

Beeindruckend die mit viel Tiefe erscheinenden Leuchtbilder in den Treppenhäusern


Unsere Kabine 7189 auf Deck 7 (achtern) , war eine der zwei möglichen Varianten der ca. 17 qm großen Balkonkabinen,
wie wir sie bereits auf der Mein Schiff 3 kennengelernt hatten



Das Gesamtangebot auf der Mein Schiff 4 können wir nicht beurteilen, da wir inzwischen generell, immer weniger von den Tagesangeboten nutzen. Wir möchten uns nicht so gern nach  einem vorgegebenen Zeitplan richten, sodass wir sicherlich dadurch einiges als "verpasst" ansehen müssen. Auch von Live Musik Angeboten, hatten wir nur wenig, nach unseren Wünschen eher zu wenig mitbekommen. Teils spielte sich  das Erhoffte nicht zu unsere Zeiten ab, teils traf es nicht unseren Geschmack. Die Live Musik spielt nach unseren Erfahrungen, z. B. auf amerikanischen Schiffen, eine wohl doch deutlich größere Rolle.

 
Die Organisation des Restaurantbetriebs am Abend, ging an unseren persönlichen Wünschen vorbei, weil wir uns oft genötigt fühlten, in Gesellschaft mit anderen Passagieren an 4 er Tischen speisen zu müssen. Das kam so unmissverständlich rüber, dass hier - auch durch den angeschlagenen Ton -  eine Gegenwehr wenig erfolgversprechend war. Auch wenn wir uns mit diesen Gegebenheiten (unübersehbarer Mangel an Zweiertischen) arrangiert hatten, bedeutete das zunächst erstmal immer wieder Stress. Dazu kamen die stets wechselnden Kellnerbereiche, mit Personal, das qualitativ - zumindest  nach unserem Empfinden - sehr unterschiedlich agierte. Das wir an den 4 er Tischen dabei durchaus nette und interessante Leute kennengelernt hatten, war dann zwar ein erfreulicher Nebeneffekt, auf den wir aber grundsätzlich nicht von vornherein aus sind. Vielmehr steht für uns ein stressfreies Reisen im Vordergrund. Wer damit kein Problem hatte, wird unser Anliegen sicherlich schwer nachvollziehen können. Das wir nicht die Einzigen - mit nicht erfüllten Wünschen nach 2 er Tischen waren, hatten wir allerdings auch deutlich wahrnehmen können.

Die Restaurant Platzorganisation am Heiligabend, klappte sehr gut. Hier hatten wir wunschgemäß unseren Zweiertisch bekommen.  Etwas schade, dass in nur einer Stunde für uns bereits alles vorbei war. Bei einer zeitbezogenen, sichtbaren Restaurantauslastung von etwa 65 % ging natürlich alles viel zügiger, Die Planung erschien mir somit, allerdings wohl doch etwas zu pessimistisch gewesen zu sein.

Speisen und Getränke
Ich bin mir sicher, dass bezogen auf alle Abende, die allgemeine Bewertung für die Speisen, sehr gut ausgefallen ist. Wir gehen in unserer persönlichen Bewertung soweit, das unsere diesbezüglichen, bisherigen Erfahrungen insgesamt übertroffen wurden.  
Gern haben wir auch mal Gosch wieder am Mittag mit Bedienung genossen und uns mittags inzwischen auch mit Wokgerichten angefreundet und uns natürlich wieder über die stets gut gefüllte Eistheke gefreut. Das sich die Weinauswahl am Abend wie bereits kennengelernt, nur auf die Farben, rot weiß, rose beschränkte, konnten wir zwar akzeptieren, aber darin kein Premium erkennen. Bei unseren kleinen Bedürfnissen ist das AI-Premium -  mit fast allen Getränken kein Kriterium, das bei der Preisleistungsbewertung eine wichtige Rolle spielt. Tischgetränke allerdings schon, wenn es dazu bei den Weinen, neben der Farbenwahl, noch eine Wahl der Geschmacksrichtung geben würde.

Personal in den Servicebereichen
Was die Freundlichkeit, auch im Zusammenspiel mit der  fachlichen Kompetenz  anbelangte, war der Bogen weit gespannt, Aber bei dem von uns empfundenen engen Konzept, der stets wechselnden  Kellnerbereiche, fallen deren Unterschiede deutlicher ins Gewicht. Hinzu kommt die eigene Reaktion auf  täglich wechselnde Personal Typen. Da ein Wechsel beim Kabinenpersonal nicht vorkam, fällt hier die Bewertung deutlich positiver aus. So haben wir zusätzliches Trinkgeld, auch nur an das stets freundliche Kabinenpersonal gegeben.
Die Kreuzfahrtdirektorin hatte uns bei ihren sehr gut zu verstehenden Ansagen, etwas an den Fernsehgarten erinnert, was durchaus positiv gemeint ist. Auf Ansagen, wie wir es von amerikanischen Schiffen her kennen, können wir nämlich sehr gut verzichten.   


Mein Fazit

Das Reiseerlebnis besteht für uns nicht aus dem, was die Bordreiseleitung bzw. der/die Kreuzfahrtdirektor/in auf dem Schiff tagsüber alles anbieten, sondern vielmehr aus dem, was uns ganz persönlich wohlfühlen lässt. Dazu gehört in erster Linie eine interessante Route mit vielen Landgangsmöglichkeiten, gefolgt von einer guten Organisation der Abläufe mit gut geschulten Personal und nicht zuletzt natürlich, ein sauberes Schiff, mit angenehmen Ambiente in gepflegten Restaurants, natürlich  mit gutem  Essen. Als das Allerwichtigste ist für uns allerdings ein möglichst stressarmer Reiseverlauf  von Anfang bis Ende. Es ist keine Seltenheit, dass die Erwartungshaltungen mit den Realitäten, wenig gemein haben.  Am wenigsten allerdings, sollten  vermeidbare, organisatorische Probleme ihren Anteil daran haben, Stresssituationen empfinden zu müssen.  Ganz ohne persönlich empfundenen Stress, wird es wohl auf Schiffen in dieser Größe, bei entsprechend hoher Auslastung kaum gehen können. Dieses zeigt sich insbesondere immer wieder an Seetagen, morgens in den SB-Restaurants. Für die Bedienrestaurants Atlantik, sehe hier aber Potential, für Nachbesserungen, wie z. B. ein besseres Angebot an Zweiertischen. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass insbesondere ältere deutsche Gäste, ungern spät zum Essen gehen möchten. Da diese Reise einen sicherlich überdurchschnittlichen Seniorenanteil hatte, war es infolge dessen, nicht verwunderlich, dass die Atlantik Restaurants, oft schon - bereits kurze Zeit nach der abendlichen Öffnung - voll besetzt waren. Um nicht dem Umstand ausgesetzt zu sein, auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet zu werden, hatten sich nicht wenige Gäste, bereits deutlich vor der Öffnungszeit, vor den Restaurants eingefunden.
Von einer flexiblen Wunschzeit, konnte aus unserer Sicht,  somit hier nicht die Rede sein, wenn wir mehrmals, mit einer Nummer ausgestattet, den Restaurantbereich zunächst wieder verlassen mussten.

Ob die empfundenen Schwächen oder doch mehr, das meist sehr gute, manchmal sogar überragend gute Essen, auf der sehr schön dekorierten Mein Schiff 4, mehr in unserer Erinnerung bleibt, wird sich zeigen. Jede Reise hat ihren eigenen Verlauf, der aber auch - gerade bei uns Senioren - von der persönlichen Verfassung abhängig ist. So ist dieser Bericht für eine allgemeine Bewertung, für das TUI-Cruises Konzept, nicht geeignet, was auch keiner meiner Berichte, je zum Ziel hatte.

Für uns stehen das Gesundheits- und Stressrisiko, beginnend mit der Anreise, die Route mit den Landgangsmöglichkeiten, bestimmte Anforderungen an die Kabine und das Restaurantvergnügen (Bedienrestaurants am Abend), mit einer als gut empfundene  Preisleistungs-Realation im Vordergrund unserer Reiseentscheidungen.  So werden wir als Senioren, unabhängig von den Reedereien, z. B. bestimmte Reiserouten und auch Reisezeiten eher meiden. Da kann auch das Preisangebot, noch so verlockend sein.
Noch heißt es für uns immer noch: Nach der Kreuzfahrt, ist vor der Kreuzfahrt!

Wer sich z. B. nach dem Lesen, gern nochmal alle Bilder zu dieser Reise in einer die größere Bildersammlung in höherer Auflösung (1920p) online - bei Google Fotos - anschauen möchte, findet hier den entsprechenden  Link dazu:  UNSERE WEIHNACHTSREISE 2017 mit MEIN SCHIFF 4


© Rainer Buch, Hamburg am 12.01.2017
KREUZFAHRTFAN

vorläufiger Status: fertig gestellt, vorbehaltlich eventueller Änderungen

Kommentare:

  1. Wie von Dir gewohnt, ein knackiger Bericht, der sich auf das Wesentliche
    und Emotionale beschränkt. "Stressfrei Reisen" ist auch unser Ziel.
    Ich habe Deinen Bericht am Handy ganz gelesen, was ich bei langatmigen Berichten nicht mache. Die Fotos zu den einzelnen Kapiteln lockern das Lesen auf. Nur die Abstände zwischen den einzelnen Kapiteln sind zu gross, man denkt immer es kommt nichts mehr. – Das Fotoalbum habe ich nur durchgescrollt – alles Fotos sind scharf und brilliant. So habe ich Eure Reise gedanklich mitgemacht.

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    1. Vielen Dank Dir, für Dein Interesse und für Deinen Kommentar
      Ähnlich wie bei Homepages wird der Blog mit einem Editor erstellt. Wenn man hier Inhalte ohne ständig wieder Änderungen vorzunehmen, entsteht ein Blog mit den richtigen HTML-Codes. Bei diesem Blog ist der Wurm drin. Weitere Änderungen in den Absätzen sind nur bedingt möglich, weil sie teils nicht mehr unabhängig voneinander aufgebaut sind. Hier habe ich an zwei Stellen nachgebessert (bezogen auf Ansicht am PC).
      Die Fotos zwischen den Berichten, werden in 640p Breite dargestellt, lassen sich meistens aber anklicken und gehen dann auf 1280p-1600p in der Breite. Die ca. 200 Bilder im Fotoalbum, sind mit 1920p, eher für den PC gedacht.

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